Die Studie untersucht den Wandel des politischen Raumes der EU im Zuge der Osterweiterung des Jahres 2004. Dabei bildet Polen den Dreh-und Angelpunkt der multiperspektivischen Geschichte. Welche Folgen hatte die Verschiebung der EU-Außengrenze nach Osten und Südosten für die Deutung des EU-Raumes? Welch ein politischer Raum entstand in Folge dieser Erweiterung? Ausgehend vom Bild einer ¿wandernden Grenze± gibt Steffi Marungs Studie einen Einblick in die jüngste Geschichte des politischen Raumes in Europa. Sie zeigt, dass die EU den Entwurf ihrer Grenze mit der Schaffung eines Ergänzungsraums verband. Dabei nimmt sie nicht nur die Politik der EU, sondern auch die polnische Ost- und Europapolitik sowie die transnationale Zusammenarbeit in der polnisch-ukrainischen Grenzregion in den Blick --